50 Pfennig / DEUTSCHLAND BRD / FRAU MIT EICHENSETZLING 1990 / *32*

50 Pfennig / DEUTSCHLAND BRD / FRAU MIT EICHENSETZLING 1990 / Ø 20 mm / Wert *32* / 

Die Frau auf dem 50 Pfennig-Stück:

Gerda Johanna „Jo“ Werner (* 28. August 1914 in Offenbach; † 14. August 2004 in Oberursel), geborene Heiser, war das Modell für die Baumpflanzerin auf der Rückseite der deutschen 50-Pfennig-Münze. Sie war Malerin und Kunstlehrerin und unterrichtete auch lange an der örtlichen Volkshochschule Kunst.

 Verheiratet war sie mit dem Bildhauer Richard Martin Werner (* 1903 in Offenbach; † 1949 in Oberursel).

 Geschaffen wurde die bekannte Abbildung der Baumpflanzerin 1949 von Gerda Jo Werners Mann für einen Gestaltungswettbewerb, den das damals zuständige Direktorium der Bank deutscher Länder (später: Deutsche Bundesbank) ausgeschrieben hatte. Für die 50-Pfennig-Stücke wurde ein Motiv gesucht, das den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg verkörpern sollte. Um sich an dieser Ausschreibung beteiligen zu können, nahm Werner eine bereits vorhandene Serie von Aktzeichnungen, die er von seiner Frau angefertigt hatte, und ergänzte die Darstellungen kurzerhand mit verhüllenden Tüchern sowie den Eichensetzling in ihren Händen.

 Lange Zeit war nicht bekannt, wer „die 50-Pfennig-Frau“ war. Ende der 1980er Jahre recherchierte ein Journalist zum Thema. Daraufhin wurde sie 1987 von Frank Elstner in der ZDF-Sendung „Menschen“ interviewt. Erst dadurch wurde der Zusammenhang bundesweit bekannt. Anschließend trat Frau Werner in weiteren Fernsehsendungen auf und wurde insbesondere zur Euro-Einführung bzw. zum „Abschied von der D-Mark“ häufig interviewt. Über ihren späten Bekanntheitsgrad äußerte sie sich dabei bescheiden erfreut und dankbar.    

(Quelle: Wikipedia)




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